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Vernetzung durch Mentoring - vertrauensvolle Räume schaffen

Der Themenraum richtet den Blick auf Vertrauen als Grundlage gelingender Mentoringbeziehungen. Thematisiert werden der Aufbau vertrauensvoller Beziehungen, der Umgang mit unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensrealitäten sowie die Bedeutung von Netzwerken für Bildungs- und Berufswege.

Mentoring entfaltet seine Wirkung erst, wenn Vertrauen gelingt. Doch wie bauen Mentor:innen und Mentees eine tragfähige Beziehung auf, ohne gemeinsame Institution, mit wenig Zeit und tw. diversen Lebensrealitäten? Dieser Themenraum widmet sich dem Kernstück gelingender Mentoring-Beziehungen: der Vertrauensarbeit. Im Fokus stehen zentrale Fragen der Praxis:

  • Vertrauen ohne Vorbeziehung: Welche Strategien und Haltungen helfen bei der Begegnung ohne institutionellen Hintergrund, der regelmäßige Treffen ermöglicht?

  • Differenzen anerkennen: Wie entsteht Vertrauen über Alters-, Erfahrungs- und Perspektivunterschiede hinweg? Was bedeutet es, Privilegien und Zugangsbarrieren bewusst zu reflektieren?

  • Facilitator-Rolle: Welche Verantwortung tragen Begleitende, um Machtasymmetrien konstruktiv zu bearbeiten?

  • Brücken bauen: Welche Rolle spielt der Zugang zu Netzwerken für informierte Bildungs- und Berufswahl – für alle Beteiligten (Mentees, Mentor:innen, Role Models)?

Der Fokus liegt auf den Potenzialen von Mentoring als Instrument der Öffnung und Vernetzung im Bildungsbereich. Anhand praxisnaher Reflexionen diskutieren wir, welche Bedingungen Vertrauen braucht – und wie Mentoring Räume schafft, in denen berufliche Orientierung und Teilhabe möglich werden. Der Themenraum richtet sich an Fachkräfte aus Bildungseinrichtungen, Mentoring-Programme sowie alle, die vertrauensbasierte Vernetzung im Bildungssystem stärken wollen.